Wir schreiben von Selbstwirksamkeit und das hat einen guten Grund. Die Suche nach dem Gefühl von Selbstwirksamkeit ist menschlich, so menschlich wie du, so menschlich wie ich. Wie wir darauf kommen und was uns dazu bewegt? Hier ein erster Einblick.
Für uns Menschen ist es essentiell, zu wissen, warum wir etwas machen und wofür. Dabei richten wir im Warum den Blick in die Vergangenheit: „Was haben wir erlebt?“, „Was hat uns geprägt?“, „Was war uns immer wichtig?“ oder auch „Was hat uns immer ausgebremst?“. Die Antworten auf diese Fragen geben dem, was wir tun oder vorhaben, einen Sinn.
Darüber hinaus zeigt uns der Blick in die Vergangenheit noch weit mehr, denn es treten automatisch auch Glaubenssätze hervor, die uns bisher angetrieben oder aber ausgebremst haben.
Schauen wir auf das Wofür, wagen wir einen Blick in unsere Zukunft und auf unsere Vision: „Wofür machen wir das?“, „Wonach streben wir?“, „Was wollen wir damit erreichen?“. Die Vision dient uns als Richtungsweiser und erschafft eine neue Zukunftsvorstellung. Sie öffnet etwas, das vielleicht noch nie da war. Eine Vision muss nicht immer etwas erreichbares darstellen und darf ein Griff in die Sterne sein. Denn es geht bei der Vision mehr um ihre antreibende Wirkung. Beim kreieren einer Vision bekommen wir viele Antworten darauf, wieso es uns so wichtig ist, genau dieses oder jenes zu tun und wieso wir es tun sollten.
Jeder Mensch kann es!
Wir beide glauben daran, dass jeder Mensch ein glückliches, zufriedenes und selbstwirksames Leben führen kann, wenn er sich genau dafür – für sich selbst und das bewusste Wahrnehmen – Zeit nimmt und das Leben danach gestaltet und erlebt.
Selbsterfahrung – das A und O
Wir haben uns selbst auf diese Reise begeben und durch verschiedenste Erfahrungen, teils schmerzhafte, teils sehr freudvolle und die daraus entstehenden Erkenntnisse unsere eigene Selbstwirksamkeit erkundet. Unsere Erfahrungen, Gedanken und Übungen haben wir zusammengetragen und aufbereitet, um das Gefühl Selbstwirksamkeit in der Welt ein Stück bekannter und präsenter zu machen und Menschen dabei zu unterstützen, sich auf die eigene Reise zu begeben.
Kennst du dein Warum und dein Wofür?
Ich glaube, dass wir alle ein Warum und ein Wofür haben, wahrscheinlich auch mehrere, je nachdem, wie weit wir rein- oder rauszoomen. Wenn du jetzt Lust hast, dein Warum und Wofür zu erkunden, dann nimm dir die nachfolgend aufgelisteten Fragen, setze dich an einen wohligen und ruhigen Ort und beantworte sie für dich. Ich bin gespannt, was du dabei herausfindest.
Vorsicht: Versuchst du die Fragestellungen auf dein ganzes Leben zu beziehen, kann sich das „zu groß“ anfühlen und du fühlst dich wie in einem Labyrinth. Mein Tipp: Nimm dir ein Thema oder einen Bereich deines Lebens und beginne damit dein Warum und Wofür herauszufinden. Das fällt dir wahrscheinlich leichter und erzeugt ein Gefühl von Selbstwirksamkeit.
Die kleinen Schritte sind es, die dich in Bewegung halten und voran bringen. 🙂
Warum? (Der Blick in die Vergangenheit)
- Was hast du erlebt?
- Was hat dich geprägt?
- Was war dir immer wichtig?
- Was hat dich immer ausgebremst?
Wofür? (Der Blick in die Zukunft)
- Wofür machst du das?
- Wonach strebst du?
- Was willst du damit erreichen?
Photo by Matheus Bertelli on Pexels.com


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