Über uns

Wir sind zwei Frauen, die wissen, wie sich Selbstwirksamkeit anfühlt. Und wie es ist, wenn man sich überhaupt nicht selbstwirksam fühlt.

Kennengelernt haben wir uns 2019 in der Stadt der Suchenden – in Berlin. Wir waren beide neu in der Stadt, frisch gestartet in neue Jobs und hatten so gut wie keine Kontakte. Wir lernten uns kennen und waren uns auf Anhieb sympathisch. Was uns einte, waren der Drang, zu gestalten und zu verändern, nicht stehen zu bleiben und – zu leben. Was uns aber auch einte, waren Ängste, Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühle, die größtenteils schon seit Kindertagen in uns steckten und sich in dieser riesigen Metropole der 1000 Möglichkeiten immer wieder bahnbrachen.

Schließlich verließen wir beide, jede für sich, die Stadt nach kurzer Zeit wieder und gingen eigene Wege. Ronja startete ihre Selbstständigkeit als Coachin und Marlene zeigte ihr Kunst und ihre Texte und wurde Mama. Jede von uns lernte neue Methoden kennen, um mehr in Selbstbestimmung zu leben.

Vor einem Jahr entschlossen wir uns, unsere persönlichen und fachlichen Erfahrungen in ein Projekt zum Thema Selbstwirksamkeit zu bündeln. Und hier ist er nun, ein erster Teil – dieser Blog!

Wir wünschen euch viel Freude beim Lesen und hoffen, euch mit unseren Beiträgen spannende Impulse für ein selbstbestimmtes Leben liefern zu können.

Das sind wir

Marlene

Ein Portraitfoto von Marlene

Ich bin Marlene, Autorin für Online- und Printmedien und ausgebildet in verschiedenen Bereichen und Techniken der Bewusstseinsarbeit. Mein Weg in diesem Feld begann schon in meiner Jugend, als ich stark mit psychosomatischen Beschwerden zu kämpfen hatte. Seither beschäftige ich mich intensiv mit der Seele, der Psyche und dem Körper und bin immer wieder fasziniert davon, wie diese drei Entitäten zusammenwirken und ein großes Ganzes bilden.

Ich bin von Natur aus Optimistin und mir fällt es leicht, das Gute zu sehen. Trotzdem wurde ich auch im Erwachsenenalter noch oft eingeholt von Erfahrungen, die aus frühester Kindheit stammen und die mich oft an mir selbst zweifeln ließen und mich daran hinderten, das zu tun, was ich wirklich wollte. In diesen Momenten habe ich mich alles andere als selbstwirksam gefühlt. Und ich will ehrlich sein: Ganz aufgelöst habe ich diese alten Blockaden manchmal noch immer nicht.

Doch dank all der Auseinandersetzung mit mir selbst und dank all der inspirierenden Menschen, die mir auf meinem Weg begegnet sind, gelingt es mir heute viel besser, mich nicht mehr so sehr von Altem bestimmen zu lassen und der lebensfrohe, freigeistige Mensch zu sein, der ich im Innern bin.

Ich bin außerdem Mutter einer Tochter und lebe in Lüneburg.

Ronja

Ich heiße Ronja und arbeite als Coach und Trainerin mit Menschen an ihrer persönlichen Entwicklung und in der Führungskräfteentwicklung. Doch das war nicht immer so und es gab Zeiten, in denen konnte ich mir das auch nicht vorstellen. 

Ich selbst habe mich in meiner Kindheit und in meinen Erfahrungen von Beziehungen, ob Freundschaft oder Liebesbeziehung, immer als sehr schüchtern und zurückhaltend wahrgenommen. Ganz widersprüchlich zu meinem Namen Ronja „die Räubertochter“, der ein wildes, aufmüpfiges und naturnahes Mädchen impliziert. Für diesen Namen bin ich sehr dankbar, denn diese persönlichen wilden Anteile habe ich das erste mal – soweit ich mich erinnern kann – im Teenageralter, als ich etwa fünfzehn Jahre alt war, kennengelernt. Mit Mitte zwanzig kam dann ein weiterer sehr wichtiger Abschnitt für dieses Kennenlernen und mit vielen Erkenntnissen. Doch schön war das leider nicht immer. Ich hatte sehr viele Selbstzweifel und Ängste, die mich in meinem Alltag begleiteten und mich leider nichts „gut genug“ machen ließen noch mir das Gefühl von Selbstwirksamkeit bescherten. 

Ich wusste aber immer, es gibt einen Ort, es gibt Menschen und Tätigkeiten, Aufgaben oder Irgendwas, was für mich gemacht ist, für das ich gemacht bin, bei dem ich mich selbst wirksam fühle und mich selbst auch gern hab. Ich war also in einer „falschen Welt“ – so fühlte sich das für mich an. 

So schmerzhaft das auch war, durch diese Erfahrungen habe ich mich selbst immer besser kennenlernen dürfen und Krisen durchlebt, die mich zu meinem heutigen Themen- und Arbeitsfeld gebracht haben: die Beschäftigung mit Persönlichkeitsentwicklung – viel mehr die Arbeit mit Menschen, Beziehung und Vertrauen. 

C’est la vie: hier schreiben die liebe Marlene und ich darüber, über das Gefühl von Selbstwirksamkeit, über das Gefühl von fehlender Selbstwirksamkeit und über alles, was dazwischen liegt. 🙂 

Ich lebe seit Ende 2022 auf dem Land, im Hintertaunus, und starte gerade mit meinem Partner und meinem Hund in ein selbstversorgerisches Leben. 

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